Augenblick

Juni 15, 2009

Ich hatte vor geraumer Zeit mal erwähnt, dass ich nebenbei auch noch ein echtes Leben führe. Und dieses böse, böse echte Leben ist wieder einmal Schuld, dass ich das Blogschreiben derzeit so sehr vernachlässige. Auch wenn es mir sehr leid um unterbelichtet und ueberbelichtet tut, muss ich leider zugeben, dass das Studium, die Freundin und der Sport gerade einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ich leider nicht die Ruhe habe, mich mal wieder an eine Geschichte beziehungsweise einen Beitrag zu setzen. Auch wenn es mir so richtig in den Fingern kribbelt…

Damit ihr aber seht, dass ich weiß Gott nicht auf der faulen Haut liege, schaut euch doch einfach mal Folgendes an. Augenblick heißt das ganze und ist ein Weblogprojekt der FH, das meine Komilitonen und ich derzeit betreuen und leiten. Unter dem Dach der christlichen Internetseite chrismon.de schreiben wir über Religion und Spiritualität, beschäftigen uns mit Spaghettimonstern, meditieren und haben dabei sogar schon einen gebrochenen Fuß gehabt.

Und weil Religion ja ganz genau mein Thema ist…NICHT, habe ich mich die ersten sechs Wochen des Projektes sehr zurückgehalten und ersteinmal das bunte Treiben der Anderen beobachtet. Aber da ich ja den Schein für den Kurs brauche, musste ich schließlich dem drängenden Bitten meines Professors nachgeben und auch einen Text schreiben. Rausgekommen ist ein Streitgespräch über den Glauben mit meinem Mitstudenten Daniel. Er glaubt fest und eifrig an Gott, ich habe die andere Position eingenommen und argumentiere fleißig dagegen. Nach knapp einer Stunde skypen hatten wir ein ellenlanges Gesprächsprotokoll in drei Teilen zusammen, den ersten Part seht ihr hier. Leider habe ich damit eine Lawine losgetreten und bin nur noch am Kommentieren, weil ich mit meiner atheistischen/agnostischen Haltung auf einer christlichen Seite nicht unbedingt auf große Zustimmung stoße. Aber die Diskussion ist sehr interessant und es lohnt sich, sie mal zu verfolgen.

In spätestens einem Monat gehen die Semesterferien los. Dann habe ich wieder viel Zeit für meine eigenen Blogs. Was jetzt aber nicht heißt, dass ich bis dahin nichts mehr von mir hören lasse…

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