Self-fulfilling prophecy

April 28, 2009

Verdammt, es ist kurz vor 1 Uhr nachts und ich will unbedingt ins Bett, aber das ist einfach zu lustig: In den Statistiken, die WordPress anbietet, kann ich mir beispielsweise anschauen, wieviele Leser unterbelichtet hat, auf welche Links die dann weiter klicken und unter anderem auch, mit welcher Google-Suchanfrage sie unterbelichtet ausfindig gemacht haben. Und was lese ich da heute? Ein Besucher kam mit folgender, sehr trauriger Feststellung auf meinen Blog:

„Meine Mutter ist immer schlecht gelaunt“

Also habe ich nochmal alle meine Einträge durchgelesen und da steht nirgendwo, dass meine Mutter immer schlecht gelaunt ist. Ja gut, manchmal ist sie das schon, aber das kommt in den besten Familien vor und darüber würde ich bestimmt auch nicht bloggen. Die Suchmaschine hat also keinen Grund, bei der Anfrage ausgerechnet auf meine Seite zu verlinken. Ich habe damit nur Ärger. Meine eigene Mutter wird das nämlich morgen lesen (Hallo Mama;), die Aussage auf sich beziehen und sich dann wundern, warum ich solche Behauptungen ins Internet schreibe, die ganz klar falsch sind. Dann ist sie schlecht gelaunt, weil ich ja angeblich so schlecht von ihr denke und schwupp, haben wir eine self-fulfilling prophecy. Schon lustig, wie das Leben manchmal so spielt. Mama, es tut mir leid…

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